LEBENSLAUF WIESN

München Oktoberfest und
der Lebenslauf vom Oktoberfest
In Hochdeutsch
 
Gedicht  von  © Brigitte Obermaier, -  02.August 1997
Die Geschichte der Wies’n begann am 12. Oktober 1810
Da haben sie geheiratet, wollten zu zweit durch das Leben geh’n.
Der Kronprinz Leopold und seine Therese aus Sachsen..
Nun lassen wir in München das Oktoberfest wachsen.
 
Zu Ehren gab es Preise, denn Pferderennen haben sie damals gemacht.
Die Sonne hat dabei wunderschön gelacht.
Landwirtschaftlich hat man 1811 prämiert das schönste Pferd und den Ochsen.
Die Stadt München und die Bevölkerung läßt sich das Fest was kosten.
 
König Ludwig der I., die Bavaria, er wollte seinen Wunsch sich 1850 erfüllen.
Gleichzeitig mit der Ruhmeshalle feierlich enthüllen.
Mit Zauberkünstler, Laterna Magica, Guillotine und Hinrichtung.
Ist der Schichtl seit 1869 mit seinem Illustrationstheater geworden eine berühmte Bereicherung.
 
1874 König Ludwig der Zweite, da war er noch nicht oder schon?; verrückt.
Sitzt zum letzten Mal im Königszelt auf der Wies’n.
Dann zieht er sich in die Traumwelt seiner Schlösser zurück.
Läßt seine Gedanken bei Wagner und Musik nur noch sprießen.
 
Wer kennt ihn nicht, den Steyrer Hans, als Wiesenwirt war er 1879 benannt.
Die Hendlbraterei wird 1881 vom Ammer Sepp eröffnet, das ist auch bekannt.
Die Wiesen 1880 bekommt das erste Mal das elektrische Licht, als Geschenk?
Noch einmal zum ersten Mal werden die beliebten Glasmaßkrüge ausgeschenkt.
 
1901 Das Georg Lang Zelt vergibt ein Ehrendiplom an die Herren J. und M. Hager.
Für die ganz entsetzliche Sauferei von zehn Maß Bier. Ein Bierbauch ist bestimmt nicht mager.
1907 Viele Zelte kommen dazu: Die  Hackerbräu- und die Spatenhalle.
Von der Löwenbräuhalle brüllt herunter der Löwe und zeigt seine Kralle.
 
1910 Ja da hat man schon zweitausend Hektoliter Bier getrunken, so daß die Seele nicht verrostet.
Doch 1922 hat die Maß Bier fünfzig Mark und das Hendl fünfhundert Mark gekostet.
Seit 1950 um Punkt Zwölf gegründet eine neue Wies’n Tradition.
 
Der Oberbürgermeister Thomas Wimmer mit ‘O’zapft is’     zeigt er seine Kondition.
1895 Die Armbrustschützengilde  im „Winzerer Fähndl“ schießt zum Vergnügen.
Treten beim Oktoberfestzug auf , und das in mittelalterlichen Kostümen.
Das Münchner Wappen schwarz und gelb; und nun leuchtet ab 1995 ganz hell:
Das eigene Logo für die Wies’n, jetzt werden wir offiziell.
 
Aus der ganzen Welt kommen Sie, die Touristen, manchmal wird es richtig Exotisch.
Nicht genug von der Werbung, denn nun 1997 haben wir auch ein Wies’n Gotschi
Viel echte Münchner Kindl gehen gerne da draußen im Dirndl ganz fein:
Zum Oktoberfest, auf d’Wies’n - Muenchen laedt herzlich ALLE  ein.
 



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