Malerei - Gedichte - Geschichten ueber und vom Oktoberfest von Miss Zauberblume

 

 

01 Gästebuch - Homepage Zauberblume 06 München Oktoberfest und der Lebenslauf vom Oktoberfest
02 -  HAU DEN LUKAS  07 -
03 - ALOISIUS HINGERL DIENSTMANN172 08 -
04 Oans, zwoa, drei - Küssen ist gesund  09 -

05 Rezept für eine bayerische Brotzeit 

05 Rezept fiar a boirische Brotzeit - -

10 -

 








 

Oktoberfest und das Drumherum
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-20


Damals, ja das Oktoberfest konnte siegen.
Gemütlichkeit war angesagt.
Geschrei und Trubel ist übriggeblieben.
Übers Teuer sein ein jeder klagt. 

Ich wollte dieses Jahr mal nicht hinaus.
Doch konnte ich es mir nicht verkneifen.
Zum O’zapft sei spendete ich viel  Applaus.
Beim Trachtenzug  durfte ich in der Kutsche mitreisen.

Im kreisenden Rotor war ich an der holzigen Wand geklebt.
Habe viele Blicke gewagt über die Münchner Stadt.
Das Kettenkarussell in die ätherischen Lüfte abhebt.
Hinauf mit dem „BIG“ Riesenrad hab ich’s gewagt. 

Feuerwehrauto und Kinderschaukel die Kinder noch klein.
Die deftige Brotzeit durfte da nicht fehlen.
Vom Franz der Schaschlikduft lockte mich täglich herein.
Da bin ich Stammgast, dass Standl muss ich wählen.

Am Sonntag ist Blaskapelle und Standkonzert unter ihr.
Der ehernen Bavaria, gleich auf den Treppenstufen.
Die Schausteller-Messe ist bedeutsam hier.
Hörst du die Wies’n, sie wird mich weiterhin rufen.

Sie lockte mich jedes Jahr, klar, auch heuer.
Ob Bierzelt, Herzerlstand oder Brotzeithaus.
Nix wars mit der Wiesn sie war viel zu teuer. 
Wia gsagt, nur das Drumherum lockte mich jeden Tag hinaus  
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-20

06

München Oktoberfest und
der Lebenslauf vom Oktoberfest
In Hochdeutsch
 
Gedicht  von  © Brigitte Obermaier, -  02.August 1997
Die Geschichte der Wies’n begann am 12. Oktober 1810
Da haben sie geheiratet, wollten zu zweit durch das Leben geh’n.
Der Kronprinz Leopold und seine Therese aus Sachsen..
Nun lassen wir in München das Oktoberfest wachsen.
 
Zu Ehren gab es Preise, denn Pferderennen haben sie damals gemacht.
Die Sonne hat dabei wunderschön gelacht.
Landwirtschaftlich hat man 1811 prämiert das schönste Pferd und den Ochsen.
Die Stadt München und die Bevölkerung läßt sich das Fest was kosten.
 
König Ludwig der I., die Bavaria, er wollte seinen Wunsch sich 1850 erfüllen.
Gleichzeitig mit der Ruhmeshalle feierlich enthüllen.
Mit Zauberkünstler, Laterna Magica, Guillotine und Hinrichtung.
Ist der Schichtl seit 1869 mit seinem Illustrationstheater geworden eine berühmte Bereicherung.
 
1874 König Ludwig der Zweite, da war er noch nicht oder schon?; verrückt.
Sitzt zum letzten Mal im Königszelt auf der Wies’n.
Dann zieht er sich in die Traumwelt seiner Schlösser zurück.
Läßt seine Gedanken bei Wagner und Musik nur noch sprießen.
 
Wer kennt ihn nicht, den Steyrer Hans, als Wiesenwirt war er 1879 benannt.
Die Hendlbraterei wird 1881 vom Ammer Sepp eröffnet, das ist auch bekannt.
Die Wiesen 1880 bekommt das erste Mal das elektrische Licht, als Geschenk?
Noch einmal zum ersten Mal werden die beliebten Glasmaßkrüge ausgeschenkt.
 
1901 Das Georg Lang Zelt vergibt ein Ehrendiplom an die Herren J. und M. Hager.
Für die ganz entsetzliche Sauferei von zehn Maß Bier. Ein Bierbauch ist bestimmt nicht mager.
1907 Viele Zelte kommen dazu: Die  Hackerbräu- und die Spatenhalle.
Von der Löwenbräuhalle brüllt herunter der Löwe und zeigt seine Kralle.
 
1910 Ja da hat man schon zweitausend Hektoliter Bier getrunken, so daß die Seele nicht verrostet.
Doch 1922 hat die Maß Bier fünfzig Mark und das Hendl fünfhundert Mark gekostet.
Seit 1950 um Punkt Zwölf gegründet eine neue Wies’n Tradition.
 
Der Oberbürgermeister Thomas Wimmer mit ‘O’zapft is’     zeigt er seine Kondition.
1895 Die Armbrustschützengilde  im „Winzerer Fähndl“ schießt zum Vergnügen.
Treten beim Oktoberfestzug auf , und das in mittelalterlichen Kostümen.
Das Münchner Wappen schwarz und gelb; und nun leuchtet ab 1995 ganz hell:
Das eigene Logo für die Wies’n, jetzt werden wir offiziell.
 
Aus der ganzen Welt kommen Sie, die Touristen, manchmal wird es richtig Exotisch.
Nicht genug von der Werbung, denn nun 1997 haben wir auch ein Wies’n Gotschi
Viel echte Münchner Kindl gehen gerne da draußen im Dirndl ganz fein:
Zum Oktoberfest, auf d’Wies’n - Muenchen laedt herzlich ALLE  ein.

05

 

Rezept für eine bayerische Brotzeit Rezept fiar a boirische Brotzeit
© Zauberblume, München,  2001-09-19 © Zauberblume, München,  2001-09-19
   
Brotzeit ist die beste Zeit. Brotzeit  des is di beste Zeit.
Darum sei immer dazu bereit. Darum sei dazua ollwei bereit.
Das Rezept dazu ist klar. Des Rezept des is kloar.
Man braucht koa  Reihenfolge fürwahr. Ma braucht koa Reih’nfolg fiarwoar.
   
Ein schickes „Gwand“ mit raffinierter Beinfreiheit. A schick’s „Gwandl“ mit da raffiniertn Boa-freiheit.
Ist die „Krachlederne“ mit männlichem Schneid. Is die „Krachlederne“ mit m gmannertm Schneid.
Des „Madl“ bekommt ein „Dirndl“ zur Tradition. Des „Madl“ bekommt a „Dirndl“ ois Tradition.
Mit Kittelschürze in Edelweiss-Version. Mit Kittelschiazn in Edelweiss-Version.
   
Zum Durstlöschen ein frisches Bier. Zum Durschtlöschn a frisches Biar.
‚A Maß’ die bestell ich mir. ‚A Maß’ de b’stell  I  mia.
 „I hob an Durscht“ rufe ich weiter im nu.  „I hob an Durscht“ ruaf I weiter im nu.
Dann trinke ich eine nach der anderen mit  Ruh. Dann trinke I oane nach da ander’n mit  Ruah.
   
Oans, zwoa, (drei), Gsuffa - der Beginn. Oans, zwoa, (drei), Gsuffa - da Beginn.
Nach der dritten Maß ist eine Tischrede drin. Nach da dritt’n Maß is a Tischred’n drin.
Gibt’s dicke Backen bei den Musi hörn. Gibt’s dicke Back’n bei’m Musi hern.
Ist das, des ‚Blosmusi’ schöpferischer Kern. Is des, dera ‚Blosmusi’ begabter Kern.
   
„A Brezn“ schaut aus wie eine dicke Salzstange. „A Brezn“ schaugt aus wia  a dicke Solzstanga.
Nach einem Überschlag mit Knoten- Belange. Nach’m Überschlag mit Knoten- Belange.
Dazu einen „Kas“ ein Milchprodukt verfeinert. Dazua an  „Kas“ a Milchprodukt verfeinert.
Für den Riechkolben ganz  verallgemeinert. Fiar’n Riechkolb’n ganz  verallgemeinert.
   
Den „Raadi“  mag wirklich jeder Schurke. Den „Raadi“  mog wirkli jeda Schurke.
Das ist mit Musik eine bayerischen Gurke. Des is mit Musi  a boirische Gurkn.
Fleisch ohne Kruste kann ich dir nur Rat’n. Fleisch ohne Krustn konn I dia nua Ronn.
Ohne Knochen, das ist der „Schweinsbrat’n“ Ohne Knochen, des is da „Schweinsbron“
   
„Ochs am Spieß“ sind  besondere Werke. „Ochs am Spieß“ sand  bsondere Werk.
„Stramme Wadln“ zeigen männliche Stärke „Stramme Wadln“ zoagn is a manner Sterk.
 „Haxn“ mit Fleisch mit Kruste und Knochen.  „Haxn“ mit Fleisch mit Krustn und Knocha.
Beim „Busserln“ kommt das Blut zum Kochen. Beim „Busserln“ kommt’s Bluat zum Kocha.
   
Die Peking-Ente hat einen bayrischen Pendant. De Peking-Ant hot a boirsch Pendant.
Unterm Namen „Hendl“ ist es bei uns bekannt. Untam Noma „Hendl“ is a bei uns bekannt.
Hast du all die Sachen auf dem Tisch. Host du all die Sachn auf’m Tisch.
Fehlt nur noch der „Steggerl-Fisch“. Fehlt nua no da „Steggerl-Fisch“.
   
„Holz vor der Hüttn“, nichts zum Fassen oder  Kauen. „Holz vor da Hüttn“, nix zum Fassn oda  Kaun.
Das sind zwei Zugspitzen bayerischer Frauen. Des sand zwei Zugspitzn boirischer Fraun.
Ui, da gibt’s „Watschn“ in einheimischer Form. Ui, da gibt’s „Watschn“ in einheimischer Form.
Ein Autogramm mit Händeabdruck ist enorm. A Autogramm mit Handabdruck des is enorm.
   
Einen „Schuahpladdler“ gibt’s zum Dessert. An „Schuahpladdler“ gibt’s zum Desser.
Ein einheimischer Volkstanz, beachtenswert. A einheimischer Volkstanz, beachtenswert.
All die Ess-Zutaten auf weiß-blauem Tisch dekoriert. Oi de Ess-Zutatn auf weiß-blau’m Tisch dekoriert.
Zur Schwelgerei wird man auf bayerisch verführt. Zur Schwelgerei wird ma auf boirsch verführt.
   

4

Oans, zwoa, drei -
Küssen ist gesund

 

 Nach der Melodie Anton aus Tirol

© Miss Zauberblume  www.zauberblume.net

 

Oans, zwoa, drei - Ich habe Durst – I mog a Bier

Du liebes Madl - I bleib gern hier

Oans, zwoa, drei - Bier – Bier – Bier

Du liebes Madl - I bleib gern hier

Oans, zwoa, drei - Bier – Bier – Bier

 

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Oans, zwoa, drei - Ich habe Hunger – I mecht a Brezen.

Du lieber Bua– zahl du die Spesen

Oans, zwoa, drei - Brezen – Brezen – Brezen

Du lieber Bua– zahl du die Spesen

Oans, zwoa, drei - Brezen – Brezen – Brezen

 

Oans, zwoa, drei - I brauche Liebe -  I mog dein roten Mund.

Du liebes Madl – Küssen ist gesund.

Oans, zwoa, drei - Küssen – küssen – küssen.

Du liebes Madl – Küssen ist gesund.

Oans, zwoa, drei - Küssen – küssen – küssen

 

 

 

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  • ALOISIUS
    HINGERL
    DIENSTMANN 172
    Künstlerin:
  • Brigitte Obermaier

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    ALOISIUS HINGERL
    DIENSTMANN 172

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    HAU DEN LUKAS

     

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